3.6.5.1. Bassompiere: Das Haus von Betstein und Albers

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07.05.2023 11:10 (zuletzt bearbeitet: 29.05.2023 10:12)
#1
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Das Haus Bassompiere oder auch de Bassompiere vor 1871 auch Betstein ( (andere Schreibweisen: Betzstein, Bestein, Batzenstein, Battenstein), der Name wurde im 16.Jahrhundert wurde der Name durch den französischen Namen Bassompiere ergänzt, ist ein Adelsgeschlecht, welches unter Heinrich III. in den Adelsstand erhoben wurde.

Der Name Betstein erinnert uns Templer an die Templerprozesse und den Betstein, den Baphomet, so das es durchaus denkbar ist, dass es sich auch bei den Bassompieres, welche 1291 erstmalig urkundlich als Betstein urkundlich erwähnt wurden, ebenfalls um Templer handelte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bettstein_(Adelsgeschlecht)

Mit den Behaghels kam das Haus Bassompiere zusammen, weil die Frau von Isaak Behaghel dem Älteren in Frankfurt/Main Elisabeth Rachel de Bassompiere war. Daher wohl in der Folge auch der
Rechtsstreit zwischen Karl Behaghel, einem Nachfahren von Isaak Behaghel dem Älteren und den de Bassompieres.

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07.05.2023 11:18
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#2
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Nicht alles, was irgendwie zu den Tempeln passt oder Du passend machst, ist wirklichen Templer.

Es scheitert schon daran, dass alle legale Nachkommen hatten und das ist bei Tempeln unmöglich, da es ein Ritterorden mit dem Gebot der Ehelosigkeit ist.


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07.05.2023 11:20 (zuletzt bearbeitet: 07.05.2023 11:32)
#3
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Da gebe ich Dir Recht. Eine andere Erklärung für den Begriff "Betstein"? Die de flammerdinghe sind Lehenszahler an die Templer, die de Barry nehmen am 3.Kreuzzug teil, dürften daher auch denkbarer Weise Templer gewesen sein und dann taucht eine Familie Betstein auf. Wem würdest Du diese Bezeichnung zurechnen?

Jakob Wilhelm Behaghel von Hack schließt sich den Templern von Baron Gotthelf von Hund und Altgrottkau an, obwohl er zuvor Meister vom Stuhl der Großloge zur "Einigkeit" in Frankfurt/Main ist.

Lauter Indizien, die man am Besten entkräftet, in dem man ein anderes Modell ebenfalls ins Auge fasst. Aber welches?

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07.05.2023 11:31
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#4
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Die Familie heißt meist Bettstein. Wahrscheinlich war ein Fels mit dem Aussehen eines Bettes ihr Zuhause.
Am 3. Kreuzzug haben Templer teilgenommen, aber die größte Zahl der Teilnehmer waren keine Templer. Außerdem nahm ein entfernter Vorfahre an dem 3. Kreuzzug teil.

Und selbst wenn, ist es doch mehr als fraglich, ob es überhaupt diese Familie ist. Denn schließlich heiratete Peter Behaghel 1701 eine Maria Bassompiere, so ganz ohne Adelstitel. Deshalb ist es eher wahrscheinlich, dass dann Karl 44 Jahre später in dieselbe Familie heiratete, nur dass diese nun geadelt worden war.


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07.05.2023 11:33 (zuletzt bearbeitet: 07.05.2023 11:39)
#5
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Sie heißt aber nicht Bettstein, sondern Betstein. Zeige mir aus der Zeit im 13.Jahrhundert eine Bezeichnung Bettstein.

Und Karl Behaghel, das Dokument hast Du hier prozessierte gegen die "de Bassompiere" um die Vormundschaft von jemand. Auch das Dokument ist hier gelistet.

3.6.5.2. Karl Behaghels Klage gegen das Haus de Bassompiere um die Vormundschaft

Geheiratet hat übrigens Isaak Behaghel, der tatsächlich ohne einem von, Rachel Ellsabeth de Bassompiere.

Ich kenne zwar kaum eine so klagwürdige Familie wie diese, aber es hat einen Vorteil:

Klageschriften werden heute eingescannt oder datenmässig erfasst und sind damit nachvollziehbar.

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07.05.2023 11:49
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#6
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Laut dem von Dir immer wieder verlinktem Dietz heiratete Karl der Jüngere Rachel Elisabethe de Bassompiere.

http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/...-4-1/0320/image

Und die nichtadlige Maria findest Du auf S. 301 desselben Buches:
http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/...-4-1/0318/image

Die Burg hieß übrigens Betzstein, damit nehme ich meine Namensdeutung zurück. Passt aber auch nicht zu den Templern.


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07.05.2023 11:51
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#7
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In dem von Dir verlinkten Rechtsstreit wird übrigens deutlich, dass alle Bürger und Kaufleute in Frankfurt waren. Das passt auch nicht zu Deinen weiteren Ausführungen.


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07.05.2023 11:54 (zuletzt bearbeitet: 07.05.2023 11:56)
#8
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Die Burg wurde zweifelsfrei später gebaut als die Namensvergabe erfolgte. Die Frage ist: Wie hieß die Familie im Jahr 1292, als sie das Lehen erhalten. Bevor sie das Lehen erhielten, konnten sie kaum eine Burg bauen. Und ich glaube nicht, dass es nichtadelige Bassompieres gibt. Genauso wenig wie nicht adelige Behaghel, weil wahrscheinlich auch hier der Name Bassompiere in den Adelsstand erhoben wurde.

Wie er hieß, steht im WIkipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bettstein_(Adelsgeschlecht)

Zitat:
Erste urkundliche Erwähnung findet Ulrich I., Herr von Betstein und Alben, der im Jahr 1292 dem Grafen von Bar, Heinrich III., den Lehenseid leistete. Ein Jahr später folgte ihm sein Sohn Simon I. sowie 1333 dessen Gattin, die nach dem Tode Simon von Betsteins den Eid für den minderjährigen Sohn Ulrich II. ablegte. Nach der Erhebung der Grafschaft Bar zum Herzogtum (1354) erkannte im selben Jahr Ulrich II. von Betstein, sowie später (1393) sein Sohn Simon II., die Lehenshoheit des Herzogs von Bar an.[6] Bedeutung erlangte Simon II., Burggraf zu Epinal, vor allem dadurch, dass ihn der Herzog von Bar, Robert I., 1387 zum Richter ernannte, um bei der Wiedervereinigung von Teilen des Herzogtums Bar mit dem Herzogtum Lothringen den Streit über die Besitztümer Barrois und Luxemburg zu schlichten

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07.05.2023 12:08
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#9
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Bei Dietz steht aber genau das. Maria war nur eine Bassompieres, keine de Bassompieres.


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08.05.2023 08:55 (zuletzt bearbeitet: 08.05.2023 08:58)
#10
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Das kann so kaum sein. Die Ulrich I. von Betstein und Albers wurde im Jahr 1291 von Heinrich III. mit einem Lehen betraut. Ab diesem Moment waren alle Familienmitglieder adelig. Das war Hochadel. Später in der Geschichte wurde es sogar noch mit der Vergabe von "Rotsiegelrecht" und "Lehensrecht" extra gekennzeichnet.

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